Der Fanbus der VEU-Feldkirch wurde nach dem Auswärtsspiel in Jesenice mit Raketen beschossen.

Es sind Szenen, die im Eishockey absolut nichts zu suchen haben. Der mit etwa 50 Anhängern besetzte Fanbus der VEU Feldkirch wurde auf dem Rückweg nach dem 5:1-Sieg der Vorarlberger mit Raketen beschossen. Das berichten VOL.at und die Vorarlberger Nachrichten.

Der Bus, obwohl mit Polizeieskorte unterwegs, wurde von einer Uberführung aus beschossen – dabei wurde die Windschutzscheibe beschädigt. „Wenn der Fahrer erschrickt, kann das böse enden“, sagt Feldkirch-Geschäftsführer Michael Lampert.

Wenig später konnte man die Heimreise antreten, man zeigt sich dennoch geschockt: „Das ist ein schwarzer Punkt, das brauchen wir nicht im Eishockey. Natürlich darf es Fangesänge geben und jeder will gewinnen – das passt alles, diese Emotionen gehören dazu, aber den Fanbus bei der Abreise mit Raketen zu bewerfen und stören zu wollen, das ging zu weit. Hoffentlich können Liga und Justiz etwas unternehmen“, sagt Lampert und kündigt mögliche Konsequenzen an..

Stadionverbot für Jesenice-Fans?

Lampert: „Wir haben uns mit der Liga in Verbindung gesetzt. Was wir uns schon überlegen ist, ob wir – wenn Jesenice nochmals hier spielt – nicht ein striktes Stadionverbot erteilen. Mit solchen Menschen möchten wir nichts zu tun haben. 50 treue Fans sind mitgefahren, da fehlen einem die Worte.“

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