Im Moment gibt es im Eishockey viele Fragezeichen – vor allem aber in Feldkirch.

Groß war das Interesse, als die VEU Feldkirch den Plan zum Einstieg in die EBEL verkündete. Mittlerweile wurde dieser Plan bereits zwei Mal „vertagt“.

Zuletzt ließ VEU Feldkirch-Manager Michael Lampert mit einem möglichen Einstieg des Vereins in die Deutsche Oberliga, die dritte Spielklasse in Deutschland, aufhorchen.

Hintergrund des Gedankens ist die Sorge um die Alps Hockey League, die für viele Beteiligten aufgrund der Corona-Krise auf wackeligen Beinen steht. Stichwort: Kosten, eventuell wegbrechende Sponsoren…

DEB erteilt VEU Absage

Wie das deutsche Magazin Eishockey News berichtet, sei für den Deutschen Eishockey Bund (DEB) eine Aufnahme der VEU Feldkirch aktuell kein Thema.

„Das wäre auch der falsche Weg. Bei Tilburg damals in der Oberliga Nord ist der holländische Verband auf uns zugekommen“, so DEB-Vizepräsident Marc Hindelang.

Hindelang wurde nur durch einen Zeitungsartikel auf dieses Thema aufmerksam. Direkt wurde er scheinbar von der VEU Feldkirch nicht kontaktiert.

Außerdem berichtete Hindelang, dass Vertreter von Vereinen aus dem südbayerischen Raum, die teilweise durch Testspiele in den vergangenen Jahren ein gutes Verhältnis zur VEU hätten, bei einer Ligatagung in der vergangenen Woche das Thema zur Sprache brachten. Offenbar habe Feldkirch vorab mit diesen Vereinen über einen möglichen Einstieg gesprochen.

„Das ist für uns aber jetzt kein Thema. Wir wollen die aktuelle Ligenstruktur beibehalten und am liebsten durch Nachrücker aus Deutschland stärken. Dass die Vereine in Zeiten von Corona Befürchtungen haben, ihre Ligen könnten gefährdet sein und deshalb solchen Ideen gegenüber offen sind, ist verständlich, das ist sicher auf beiden Seiten der Grenze so“, sagte Hindelang.

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