Der Eishockey-Sport steht still. Nicht so in Weißrussland, wo Präsident Lukaschenko „keine Viren sieht“.

Die Corona-Krise hat den Sport erreicht und dieser hat Maßnahmen ergriffen. Ein Land bzw. dessen Präsident wehrt sich nach wie vor, der Realität ins Auge zu sehen.

Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko zeigt sich vom grassierenden Virus unbeeindruckt. In der Hauptstadt Minsk spielte er demonstrativ Eishockey. Die Gefahr einer Ansteckung redete er dabei klein: „Hier gibt es keinerlei Viren.“ Er habe nicht bemerkt, dass sie herumfliegen.

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„Das ist ein Kühlschrank. Sport, besonders Eissport ist die beste Antiviren-Medizin“, sagte Lukaschenko. Die Mannschaft des Präsidenten siegte bei dem Turnier. Auf Bildern war zu sehen, wie Zuschauer auf der Tribüne eng beisammen standen.

In dem Land zwischen Russland und Polen pausiert auch der Fußball nicht. Der als „letzter Diktator Europas“ kritisierte Präsident sah zuletzt keinen Grund für „drakonische Maßnahmen“ gegen die hochansteckende Krankheit.

„Mit dieser Psychose haben wir heute die Wirtschaft fast auf der ganzen Welt zum Stillstand gebracht“, meinte Lukaschenko am 27. März. In Weißrussland haben sich nach offiziellen Angaben mehr als 85 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

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