Zdeno Chara zählt zu den härtesten Spielern der NHL. Diesen Status hat der Boston Bruins-Verteidiger im Final auf ein neues Level gehoben.

Wie nach Ende der Finalspiele gegen die St. Louis Blues bekannt wurde, spielte Chara seit Spiel vier mit einem mehrmals gebrochenen Kiefer. Der 42-Jährige bekam in Spiel vier einen Puck ins Gesicht.

Chara: Kiefer mit mehreren Drähten und Platten fixiert

Nach Charas eigenen Angaben musste seine Verletzung mit „zwei Platten und einigen Drähten und Schrauben“ fixiert werden. Das war eine großartige Arbeit der Ärzte. Sie haben es so hinbekommen, dass ich 36 Stunden später wieder bereit war“, so Chara, der schon in Spiel 5 wieder für die Bruins auf dem Eis stand. Nun geht man von einer Verletzungspause von 5 bis 6 Wochen aus, ehe an eine Rückkehr ins Trainingscamp der Bruins zu denken ist.

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Eigentlich wollte Chara schon im Spiel 4, also im Unglücksspiel selbst, noch die volle Partie absolvieren. Davon brachten ihn die Ärzte aber schlussendlich ab. „Ich wollte einfach nur da sein und die Jungs unterstützen“, so der Kapitän, der im März seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängerte.

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