Die Detroit Red Wings haben ein kurioses Problem: Die Fans sind zwar in der Halle, nicht aber beim Spiel.

Keine guten Neuigkeiten vom Arbeitgeber von Thomas Vanek. Wie CBS Sports und andere Lokalmedien aus Detroit berichten, muss die erst im September 2017 eröffnete Little Ceasars Arena umgebaut werden. Der Grund: Zu wenige Zuschauer.

Die Arena ist durch und durch mit roten Plätzen bestückt. Bei Fernsehübertragungen stechen die leeren Sitze somit besonders hervor. Ähnlich geht es auch den Detroit Pistons, beheimatet in der NBA. Daher wird die Arena nun ab Dezember nach und nach mit weniger auffälligen schwarzen Plätzen bestückt. Dabei sollen sich nach Angaben der Red Wings während eines Spiels nicht weniger Menschen im Stadion befinden, als in so manch erfolgreicheren Jahren. Der Schnitt lag laut ESPN in der Vorsaison bei 19500 Zuschauern.

Red Wings: Kurioses Problem

Wie The Detroit News berichten, werden die schlecht aussehenden Fernsehbilder auf die Möglichkeiten außerhalb des Spielfelds zurückgeführt. So ist die Halle von einer großen Vergnügungsmeile umschlossen, die bei mäßigen Leistungen der Teams offenbar oft mehr Menschen anzieht, als Plätze direkt am Eis. Die Kosten für die Arena lagen etwa bei 862 Millionen US-Dollar. Offiziell wird der Umbau damit begründet, dass die Pistons als Mieter der Arena erst zu einem Zeitpunkt hinzukamen, als das Design bereits auf die Red Wings abgestimmt war.

So entsteht ein Eishockey-Schläger

So entsteht ein Eishockey-Schläger