Der von vielen unliebsame Vollvisier-Schutz könnte in Zeiten von Corona die Lösung bringen.

Eishockey-Ausrüster Bauer Hockey hat in der Corona-Krise die Produktion adaptiert und Schutzvisiere für medizinisches Personal produziert.

Bisher hatte das kanadische Unternehmen auch Vollvisier-Gesichtsschutz im Angebot, das vornehmlich von Hobby-Spielern und Profis nach Gesichtsverletzungen verwendet wird.

Dieser Vollvisier-Schutz könnten nun ein größeres Thema werden. Wie in allen anderen Ligen, gibt es auch in Deutschland eine Diskussion darüber, wie es mit dem Spielbetrieb weitergehen wird.

Wie „Eishockey News“ berichtet, gibt es eine Task Force, bestehend aus Vertretern des DEB, der DEL, der DEL 2, der Ligen unter dem Dach des DEB sowie Ausrüster angehören.

Modifizierter Schutz

Zurück zum Vollvisier-Schutz. Dieser wird mit Lüftungsschlitzen im Mundbereich gefertigt. Hier müsste es Modifizierungen geben. „Das könnte uns zusätzliche Möglichkeiten bieten, die Anzahl der Trainingsgruppen bei Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen zu erhöhen. Oder gar gesamte Kader zuzulassen sowie gegebenenfalls einen internen Spielbetrieb zu ermöglichen“, sagt DEB-Präsident Franz Reindl.

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